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Christoph Brech (Jg. 1964) hat sich nach seinem Studium an der Münchener Akademie der Bildenden Künste einen Namen mit Videos und Rauminstallationen gemacht. Ausgangspunkt von Brechs Arbeiten sind zufällige Beobachtungen von scheinbar Belanglosem, die er in eindringlichen, zeitlosen Bildern zu bannen versteht. Mit seiner Fotoarbeit „diario romano“, die während seines Aufenthaltes an der Villa Massimo im Jahr 2006 entstanden ist, setzt er sich auf individuelle Art mit der langen Tradition der „Römischen Tagebücher“ auseinander. Jeden Tag seiner Romreise illustriert er stellvertretend mit einem Foto, das auf witzige und fantasievolle, manchmal auch nachdenkliche Art, Alltagsszenen einfängt. In 330 Aufnahmen vermischt sich individuelles Erinnern mit ungewöhnlichen Einblicken in die ewige Stadt von heute, die selbst den Romkenner überraschen. Mit einer Einführung von Arnold Nesselrath, Direktor der Abteilung Byzanz und Arte Moderna der Vatikanischen Museen.
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Während eines Rom-Aufenthaltes zwischen dem 14.3.2006 und dem 25.2.2007 hat der 1964 geborene Künstler und Fotograf Christoph Brech seine geliebte Stadt fotografiert. Für jeden Tag seines Aufenthaltes hat er ein Bild ausgewählt und so dem Betrachter eine ganz ungewöhnliche Form eines Tagebuchs vorgelegt.
Während ich mich über Tage in diesen Bildern verlor, las ich ein anderes Buch, das nicht minder intensiv und künstlerisch von der Heiligen Stadt handelt. Hanns-Josef Ortheils autobiographischer Roman "Die Erfindung des Lebens" ist eine perfekte literarische Ergänzung dieses wunderbaren Bildbandes und kann allen Romfreunden sehr empfohlen werden.
Christoph Brech, der in jüngster Zeit vor allem mit verschiedenen Videoinstallationen aufgetreten ist, gelingt es mit seinen Bildern, ein Rom einzufangen, das abseits der herkömmlichen Touristenpfade liegt, ein Rom der versteckten Kunstwerke und Orte. Augenblicke hat er eingefangen, die wohl nur der erlebt, der sich wie er über ein ganzes Jahr jeden Tag - zu Fuß wohl meistens- in der Stadt bewegt hat. Er hat Monumente beobachtet und Menschen und zeigt , wie diese Menschen und das unvergleichliche Licht die Stadt quasi täglich verändern. Sie stehen in einem Dialog miteinander.
Mit diesem Foto-Tagebuch hat Christoph Brech seine Form des Dialogs vorgelegt in der Absicht, dass der Leser und Betrachter ihn für sich selbst weiterführt.
Das Fototagebuch über Rom von Christoph Brech übertrifft alle Erwartungen, die man an einen solchen "Bildband" stellt. Man muss die Stadt nicht kennen, um wechselnd amüsiert und nachdenklich dem Blick des Künstlers zu folgen. Die Fotos lassen den Zauber des südlichen Lichts erleben, die Kontraste zwischen Einst und Jetzt spüren und vorallem die Selbstverständlichkeit Roms verstehen. Ob malerisch oder mit entwaffnender Klarheit, die Botschaft des Flaneurs kommt an beim Betrachter. Allein die Fülle der verschiedenen Blickwinkel macht staunen und garantiert, dass man dieses Buch immer wieder zur Hand nimmt. Tipp: 2 kaufen, eins behalten, das andere verschenken